Nick Moss Band - Time Ain´t Free

Gitarrist, Sänger und Harpspieler Nick Moss gehört bereits seit den 90er-Jahren zur Chicagoer Bluesszene, spielte mit Größen wie Buddy Scott, Jimmy Dawkins und Jimmy Rogers und besticht nicht selten dadurch, dass er den typischen Sound seiner Heimatstadt mit harten, dem Rock entlehnten Gitarrenriffs und Licks anreichert.

 

Wer diesen Sound auch von seiner aktuellen CD „Time Ain’t Free“ erwartet, liegt nicht nur falsch, sondern könnte auch enttäuscht werden. Das begründet sich keinesfalls in technisch schlecht umgesetzter Musik – ganz im Gegenteil. Jedoch orientiert sich Moss mit dem Album nach eigenen Angaben an Namen wie The Allman Brothers, Stevie Wonder und The Faces. Trotz bisweilen rockiger E-Gitarre und einem lupenreinen Blues zum Einstieg weisen viele Songs Einflüsse aus poppigem R&B und Funk auf. Letzterer wird nicht selten von einer wummernden Bassdrum angetrieben, mit deren Beat durchaus auch der eine oder andere Hip-Hopper etwas anfangen könnte.

 

 

Nicht unbedingt ein Album für die Freunde gewohnter Bluesklänge, aber wer es verjüngt und aufgefrischt mag, sollte unbedingt mal reinhören!

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